Pfarrverbandserweiterung am 8. Oktober 2017

Frau Andrea Martin aus dem Regionalteam für die Seelsorgsregion Süd verliest das Errichtungsdekret des Generalvikars. Jetzt gehören Festland und Insel auch offiziell zusammen.

 

Geistlich. Selig. Herzlich. Mit diesen drei Begriffen machten sich die Pilger auf den Weg der Sternwallfahrt, der aus den einzelnen Orten des Pfarrverbands am Fazi Kreuz zusammenkam. Geistliche Menschen sind glaubende Menschen, hieß es im Anfangsimpuls. Selige Menschen sind die, die ihr Lebensglück von Gott abhängig machen. Herzliche Menschen erlebte man schließlich auf dem Schiff von Gstadt zur Fraueninsel und im Festgottesdienst, dem Höhepunkt der traditionellen Wallfahrt.

 

"Die offizielle Erweiterung des Pfarrverbands ist die Besiegelung vieler Vorarbeiten", sagte Pfarrer Przybylski in seinen Begrüßungsworten. Sie sei weder das Ende noch ein Höhepunkt des gemeinsamen Weges, sondern ein guter Schritt auf Gott zu.

 

Symbolisch wurde das bestehende Pfarrverbandskreuz von Vertretern der Pfarreien zusammengesetzt und um ein Herz - mit dem die selige Irmengard dargestellt wird - ergänzt, das Franz Friedrich geschmiedet hatte. In seiner Predigt ging Weihbischof Wolfgang Bischof auf den Anfangsimpuls ein, in dem die Pfarreienvertreter das Kreuz als Pluszeichen gedeutet hatten, das Pfarreien und Christen im gemeinsamen Glauben "addiert".

 

Im Anschluss an den Pontifikalgottesdienst stießen die Gläubigen im Gasthaus zur Linde mit einem Glas Sekt an und ließen sich dabei das Irmengardisbrot (Lebkuchen mit Marzipan-Nougat-Füllung; ein Geschenk des Klosters) und Laugen-Herzen der Bäckerei Huber schmecken.